Portraitfoto: © Rudi Rieger

 

Geboren bin ich 1953 in Coburg. Dort verbrachte ich die ersten 9 Jahre meines Lebens, bis meine Eltern 1962, bedingt durch den Beruf meines Vaters, nach Wunsiedel ins Fichtelgebirge zogen. Ich besuchte dort noch drei Jahre die Volksschule, wechselte auf die Wirtschaftsschule und legte 1971 die Kaufmannsgehilfenprüfung ab.

 

Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann (ja, damals gab es die weibliche Form noch nicht!) wurde ich von meiner Ausbildungsfirma übernommen. Man munkelte allerdings schon länger, dass es der Firma finanziell nicht so gut ginge.

 

Nun ja, Wunsiedel liegt nur einen Steinwurf von der damaligen CSSR entfernt, und mit guten Jobs war es dort schlecht bestellt. Deshalb emigrierte ich zwei Jahre später - mit zwanzig - nach Mittelfranken. Genauer gesagt, nach Fürth, in ein Angestellten-Wohnheim meines damaligen Arbeitgebers.

 

Weitere zwei Jahre später zog ich in meine erste "richtige" Wohnung in Nürnberg. Dort würde ich vermutlich heute noch wohnen, hätte ich 1984 nicht meinen Mann kennen gelernt.

 

1985 zog ich zu ihm. Aus dem einfachen Grund, weil seine Wohnung wesentlich größer war als mein winziges Ein-Zimmer-Appartement. Nach vier Jahren "Ehe auf Probe" wurde geheiratet. Inzwischen steuern wir auf unseren 30. Hochzeitstag zu ...

 

Mein Berufsleben verbrachte ich ausschließlich in Büros. Mal Großraumbüro, mal Einzelzimmer, mit netten oder weniger netten Kolleginnen und Kollegen - je nachdem.

 

Nun sind ja Bürojobs eher selten kreativ - es sei denn, man betreibt die Buchhaltung "kreativ" - oder man arbeitet im Marketing. Zeitungswesen ist auch noch eine Option - aber ich bin nicht der Typ, der morgens um fünf aus dem Bett springt, um eine Reportage über ein Verbrechen oder einen Unfall zu verfassen. Mörder, Einbrecher oder Autodiebe pflegen sich aber wiederum nicht um meine Schlafgewohnheiten zu kümmern. 

 

Ansonsten klopft man Briefe oder Aufträge in die Tasten, schiebt Berge von Papier hin und her und versucht, sie in Ordnern unterzubringen, damit man sie bei Bedarf auch wiederfindet. Gelegentlich kocht man auch Kaffee. So weit die gängigen Vorurteile. Aber ganz so schlimm war es dann doch nicht!

 

Meine Kreativität lebte ich beim Fotografieren aus - und auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Ich war 30 Jahre Mitglied in einem Amateurverein in Nürnberg - vor, hinter und neben der Bühne. Wo eben gerade Not an der Frau war. Aber dazu mehr in meinem Blog.

 

Inzwischen bin ich Rentnerin. Eine von der Sorte, die nie Zeit hat. Nicht, weil der Terminkalender überquillt, sondern hauptsächlich, weil ich gerne nachts arbeite (da stört mich wenigstens niemand), gelegentlich den halben Tag verschlafe und dann nur seeeehr gemütlich in die Gänge komme. Und WEHE dem, der mich vor der dritten Tasse Kaffee anzusprechen wagt!

 

Zum Glück ist mein Mann nicht nur die Geduld in Person, sondern auch sehr selbstständig! 

 

Was es sonst noch über mich zu erzählen gibt?

 

Ich liebe Sonnenuntergänge, Schneestürme und die bunten Herbstfarben. Ich liebe die Berge (sofern ich sie mit Hilfe einer Seilbahn "erklimmen" kann). Ich fühle mich überall wohl, wo es Wasser gibt: am Meer, an der See und im Schwimmbad. Ich tanze und fotografiere gerne. Nur mit Sport habe ich nicht viel am Hut. Schon gar nicht mit Gymnastik!

 

Du willst noch mehr über mich wissen? Dann wirf einfach einen Blick in meinen Blog. In der Rubrik "Hobbys" findest Du auch Fotos meiner Aktivitäten.

 

 

So viel zu mir und meinem bisherigen Leben.